Die Pubertätsentwicklung beginnt in aller Regel bei Mädchen zwischen 9 und 13 Jahren und bei Knaben zwischen 11 und 15 Jahren. Sie kann aber auch früher, zu früh, später, zu spät oder überhaupt nicht einsetzen. Bei manchen Jugendlichen sind deswegen medizinische Abklärungen und möglicherweise auch eine Behandlung erforderlich.
Die Pubertät geht mit biologischen, psychologischen und sozialen Umbrüchen einher, die häufig als krisenhaft erlebt werden. Häufig treten auch psychosomatische Beschwerden auf. Im Pädiatrisch-Endokrinologischen Zentrum Zürich werden Unsicherheiten, die in der Entwicklung von Pubertät und Adoleszenz entstehen können, angesprochen und durch professionelle Beratung abgebaut. So werden Krisen bewältigt und psychosomatische Beschwerden effizient behandelt.
Das seelische Empfinden und die damit verbundene psychosoziale Reifung werden durch eine zu kleine Körpergrösse, eine zu früh oder zu spät einsetzende Pubertätsentwicklung entscheidend beeinflusst. Dies wiederum kann zu Veränderungen im Sozialverhalten und zu Schulleistungsstörungen führen. Bei uns werden die jungen Patientinnen und Patienten bei Bedarf auch von auf die Pubertätsproblematik spezialisierten Psychologen beraten.
Während der Pubertät verändern sich Körper und Seele. Die Magersucht widerspiegelt die problembehaftete Beziehung zwischen Körper und Seele. Wir haben auch eine grosse Erfahrung bei der Betreuung von Magersüchtigen. Das erste Ziel der Behandlung ist es, so schnell wie möglich ohne Hospitalisation zum Minimalgewicht zurückzukommen und schwere Komplikationen zu verhindern.